[in Englisch übersetzen:] Lösungen für die Reisekostenabrechnung

Neue Auslandspauschalen 2017

Neue Auslandspauschalen 2017

Aktuelle Auslandspauschalen (2017) für geschäftliche Reisen

Jede Geschäftsreise bringt organisatorische Fragen mit sich: Wie gestalten sich An- und Abreise? Welches Hotel wird gebucht? Und wie sieht die Verpflegung vor Ort aus? Während die Verkehrsmittel und die Übernachtung in der Regel bereits im Voraus vom Arbeitgeber geplant beziehungsweise gebucht werden, liegt die Wahl des Restaurants meist in den Händen des Reisenden. Selbstverständlich werden in der Regel auch die Kosten für den Verpflegungsmehraufwand vom Arbeitgeber gedeckt, obwohl er dazu nicht gesetzlich verpflichtet ist. Da sich diese von Land zu Land unterscheiden und um einfache Abrechnungen zu ermöglichen, wurden die Auslandspauschalen 2017 wie jedes Jahr vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) festgelegt. Dazu geben wir Ihnen hier nähere Informationen und stellen Ihnen die aktuellen Pauschbeträge für zahlreiche Länder als Download zur Verfügung.

Häufig wird der Verpflegungsmehraufwand auch als Auslöse, Auslösung oder (Tages-)Spesen bezeichnet. Er umfasst die Kosten für die Verpflegung, die dem Geschäftsreisenden aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit außerhalb seiner regelmäßigen Arbeitsstätte entstehen - eben den "Mehraufwand". Das sogenannte Tagegeld muss nicht durch den Arbeitnehmer durch Belege ermittelt werden, da es feste Pauschbeträge hierfür gibt. Diese liegen beispielsweise in Deutschland für eine Abwesenheitsdauer von 24 Stunden bei 24 Euro und für einen Zeitraum ab acht Stunden sowie für den An- und Abreisetag bei zwölf Euro. Die Auslandspauschalen 2017 richten sich nach dem jeweiligen Land, das Sie bereisen, und ebenfalls nach der Aufenthaltsdauer wie in Deutschland.

Auslandspauschalen 2017: So bekommen Sie die korrekte Summe erstattet

Damit Sie in Ihrer Reiseabrechnung stets die richtigen Auslandspauschalen des Jahres 2017 eintragen, möchten wir Ihnen anhand eines Beispiels erläutern, wie sich der Verpflegungsmehraufwand berechnet. Nehmen wir an, Sie fliegen im Rahmen einer dreitägigen Geschäftsreise nach London. Sie starten Ihre (rein geschäftliche) Reise am ersten Tag um 18:30 Uhr und verbringen den zweiten Tag vollständig bei einer Konferenz. Am dritten Tag kommen Sie gegen 17:30 Uhr wieder zu Hause an. Hieraus ergibt sich folgender Sachverhalt:

  • Tag 1: Aufgrund des Anreisetags ist eine weitere zeitliche Betrachtung nicht notwendig, sodass 41 Euro Verpflegungsmehraufwand abgerechnet werden können.
  • Tag 2: Für die ganztägige Abwesenheit der Heimstätte (0 bis 24 Uhr) stehen dem Geschäftsreisenden 62 Euro zu.
  • Tag 3: Da der Reisende mehr als acht Stunden (17,5 Stunden) fern der Heimat ist und es sich ohnehin um den Abreisetag handelt, können für den dritten Tag wieder 41 Euro Tagegeld angesetzt werden.

Jeder Tag wird demnach einzeln berechnet und nicht etwa die Gesamtsumme der Stunden zusammengezählt. Für unser Beispiel könnte der Arbeitnehmer nun insgesamt 144 Euro an Verpflegungsmehraufwand bei seinem Arbeitgeber über die Reisekostenabrechnung geltend machen. Beachten Sie jedoch, dass sonstige Leistungen, wie zum Beispiel ein vom Arbeitgeber gebuchtes Frühstück im Hotel, den täglichen Verpflegungsmehraufwand verringern.

Wenn Sie die variierenden Auslandspauschalen für das Jahr 2017 im Einzelnen betrachten möchten, können Sie sich auf dieser Seite das BMF-Schreiben „Steuerliche Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen ab 1. Januar 2017“ vom 19. Dezember 2016 samt Anhang herunterladen. Darin sind übrigens auch die jeweiligen Pauschbeträge für Übernachtungskosten aufgelistet.